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Hintergrund

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Methodik

Die Modellierung erfolgte in R mit dem R Paket kwb.raindrop. Das genaue Vorgehen ist für jede Fallstudie im folgenden im R Markdown reproduzierbar dokumentiert.

Ergebnisse

Die Ergebnisse für die einjährige Berechnung (Eisenstadt für Jahr 2005) und die beiden 15 jährigen Zeitreihen (2011-2025) für Wien und Bad Aussee finden sich in unten stehenden Links:

Als Gültigkeitskriterium — die maximal zulässige Anzahl Überlaufereignisse — wurde passend zur Simulationsdauer gewählt: Eisenstadt ≤ 1 (Simulationszeit 1 Jahr) und Wien / Bad Aussee ≤ 5 (15-jährige Regen-/ET-Reihe). Dieser Schwellenwert steuert die Farbgebung (grün = gültig, rot = zu viele Überläufe) und den in den Kostenplot-Titeln angegebenen Anteil gültiger Szenarien.

CSV

Die in den obenstehenden Tabellen dargestellten Ergebnisse können auch als .csv Datei heruntergeladen werden.

Interaktive Visualisierungen

Sensitive Modellparameter

Haupteffekte je Parameter (Violin-/Box-/Punkt-Plots, nach Effektstärke sortiert). Der Speichertyp ist als eigenes Panel enthalten (Sickerbox vs. Schotterrigol).

Design Spaces

In den nachfolgende Abbildungen wird die Muldenfläche (x-Achse) mit einem weiteren Parameter (y-Achse) dargestellt. Diese sind im folgenden:

  • Muldenhöhe

  • Speicherhöhe

  • hydraulische Leitfähigkeit des Bodenfilters

Die beiden Speichertypen liegen als zwei Panels untereinander (Sickerbox oben, Schotterrigole unten; die Punkte bleiben Kreise, da die Panel-Streifen den Typ benennen). Die y-Achsen sind je Panel frei skaliert, so dass z. B. bei der Speicherhöhe jedes Panel nur die für den Typ getesteten Höhen zeigt (Sickerbox 300–1200 mm, Schotterrigole 900–3600 mm).

Design Space Eisenstadt_2005 Wien BadAussee
filter_hydraulicconductivity filter_hydraulicconductivity filter_hydraulicconductivity filter_hydraulicconductivity
mulde_height mulde_height mulde_height mulde_height
storage_height storage_height storage_height storage_height

Wasserbilanz

Streudiagramm Infiltration [%] (x) vs. Evapotranspiration [%] (y) je Szenario, Punktfarbe = Anzahl Überlaufereignisse, Punktform = Speichertyp (Viereck = Sickerbox, Dreieck = Schotterrigole). Der Tooltip zeigt die Wasserbilanz, den Speichertyp und die variierenden Design-Parameter.

Kosten

Sechs komplementäre, interaktive Sichten auf die Baukosten der Szenarien und ihren Zusammenhang mit Überläufen, Wasserhaushalt und Design-Parametern. Alle teilen denselben Punkt-Tooltip (Wasserhaushalt, Kostenaufteilung, variierende Parameter). Der Speichertyp ist überall einheitlich kodiert: in den Streudiagrammen über die Punktform (Viereck = Sickerbox/Infiltration box, Dreieck = Schotterrigol/Gravel trench), in den Boxplots über zwei Panels untereinander (Sickerbox oben, Schotterrigol unten).

Kosten vs. Überlaufvolumen

Streudiagramm über den kompletten Design-Raum: x-Achse Gesamtkosten [€], y-Achse Überlaufvolumen [m³] (aus sum_overflows [mm] und mulde_area [m²]), Punktfarbe nach Anzahl Überlaufereignisse (0–5, >5 = rot, Legende oben), Punktform nach Speichertyp (Viereck = Sickerbox, Dreieck = Schotterrigol). Mouseover zeigt den Wasserhaushalt (Evapotranspiration, Versickerung, Überlauf in %), das nutzbare Speichervolumen, die vollständige Kostenaufteilung (Aushub, Profilierung, Bodenfilter, Speicherschicht, Gesamt), die Kosten je Prozent Evapotranspiration über dem Referenz-Minimum der gültigen Szenarien [€/%] (Referenzwert in der Tooltip-Zeile genannt) plus die variierenden Design-Parameter des Szenarios.

Kosten vs. Evapotranspiration

Streudiagramm analog zum vorigen, aber mit der Evapotranspiration [%] (Anteil der Evapotranspiration am Gesamtwasserinput des Elements) auf der y-Achse: x-Achse Gesamtkosten [€], Punktfarbe nach Anzahl Überlaufereignisse, Punktform nach Speichertyp (Viereck = Sickerbox, Dreieck = Schotterrigol). Zeigt, wie viel Evapotranspiration man je Budget bekommt und welche Szenarien dabei gültig bleiben — identischer Tooltip.

Alle Boxplots zeigen die Gesamtkosten [€] (y-Achse) je Anzahl Überlaufereignisse (x-Achse; 05 einzeln, >5 = Rest gebündelt; im >5-Kasten wird das Szenario mit den wenigsten Überläufen markiert), überlagert mit den Szenarien als Punkte (Kreise; die Panel-Streifen benennen den Typ), und trennen die beiden Speichertypen in zwei Panels untereinander (Sickerbox oben, Schotterrigol unten). Je Box und Panel ist ein bestes Szenario als Raute in der jeweiligen Gruppenfarbe (schwarz umrandet) markiert; die Markierungen aller Klassen sind je Panel zur Frontier-Linie verbunden. Punkt-Mouseover: Wasserhaushalt, Kostenaufteilung, variierende Parameter. Die drei Varianten optimieren je Box ein anderes Ziel (Kosten als Tie-Break) und ergeben so drei verschiedene Frontier-Linien:

Boxplot – günstigste je Kategorie

Das günstigste Szenario je Box. Punktgröße = Überlaufvolumen [m³].

Boxplot – geringstes Überlaufvolumen

Das Szenario je Box mit dem geringsten Überlaufvolumen (bei Gleichstand das günstigste). Die Markierung ist mit ihrem Überlaufvolumen [m³] und dessen Anteil [%] beschriftet. Punktgröße = Überlaufvolumen.

Boxplot – höchste Evapotranspiration

Das Szenario je Box mit der höchsten Evapotranspiration (bei Gleichstand das günstigste). Die Markierung ist mit ihrer Evapotranspiration [%] beschriftet; hier kodiert die Punktgröße die Evapotranspiration statt des Überlaufvolumens.

Boxplot – Kosten je Prozent Evapotranspiration

Marginale Kosteneffizienz der Evapotranspiration: y-Achse sind die Kosten je Prozentpunkt Evapotranspiration über dem Referenz-Minimum [€/%] — Gesamtkosten geteilt durch die Mehr-Evapotranspiration gegenüber der Referenz. Die Referenz ist die minimale Evapotranspiration der gültigen Szenarien (Anzahl Überlaufereignisse ≤ Schwellenwert; gibt es keine gültigen, der komplette Modelllauf) — diese Basis-Evapotranspiration ist damit „gratis”; bezahlt wird nur der Zugewinn. Die Referenz (minimale Evapotranspiration [%], Gültigkeitskriterium und zugehörige Szenario-ID) steht in der zweiten Titelzeile; Szenarien auf oder unter der Referenz (inkl. des Referenz-Szenarios selbst) haben keine definierte Kennzahl und entfallen im Plot. Aufteilung je Anzahl Überlaufereignisse, wieder mit den beiden Speichertypen als zwei Panels untereinander. Je Box und Panel ist das Szenario mit den geringsten Kosten je Prozentpunkt markiert und mit seinem Wert [€/%] plus dem erkauften Zugewinn „(+ x.x % Evapotranspiration)“ beschriftet; die Punktgröße kodiert die Evapotranspiration [%]. So lässt sich direkt ablesen, mit welcher Speichertechnik und welchem Design ein zusätzlicher Prozentpunkt Evapotranspiration am günstigsten erkauft wird.